Geschichte: Realschule am Karlsberg

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Geschichte

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Geschichte der RaK

1840
Die heutige Realschule ist im Zusammenhang mit dem dreigliedrigen Schulwesen aus der Mädchenmittelschule, eine der ältesten des Landes, hervorgegangen. Es gibt zwar schon 1840 eine selbständige Realschule, die Vorläufer des Gymnasiums ist und jedoch nur für Jungen offen stand. Offensichtlich wollen die Bürger von Crailsheim im Zeitalter der Industrialisierung und auch der Frauenbewegung ihren Töchtern eine „gehobene Mädchenbildung“ ermöglichen. Die evangelische Schule war von Anfang an von Kindern aller Konfessionen besucht.

1866/67
1866 entscheiden sich der Gemeinderat und der Bürgerausschuss für die Errichtung einer Mädchenmittelschule. Mit dem Dienstantritt des späteren Mittelschulmeisters Kern wird diese am 11. Januar 1867 eröffnet. 32 Schülerinnen ziehen in das Gebäude auf der Südseite der Johanneskirche ein. Die Jahrgänge 1853/54 und 1855/56 werden in zwei Abteilungen unterrichtet.

Die ersten 32 Schülerinnen sind:

1. Abteilung: Nane Kopp, Frederike Neutz, Karoline Bechmann, Lotte Meng, Elise Welsch, Friederike Leiberich, Mina Geier, Babette Müller, Maria Leiberich, Anna Rosenthal, Maria Auch, Wilhelmine Bestle, Maria Feldner, Sophie Schäffer, Thekla Lumpp und Margarete Strauß.

2. Abteilung: Amalie Welsch, Mina Feldner, Mine Ley, Julie Sindel, Pauline Hager, Elise Feldner, Lisette Schäff, Luise Dolmetsch, Babette Kohn, Lina Faber, Selma Wünsch, Karoline Goppelt, Bertha Bestle, Mathilde Neu, Karoline Gschwind, Karoline Wohlfarth.

Die Biblische Geschichte ist ein sehr wichtiges Fach. Noten gibt es im Betragen, in Fleiß und Sitten, in Fähigkeiten, im Lesen, im Schön-, Recht- und Aufsatzschreiben, im Kopf- und Tafelrechnen, im Singen, im Religionskenntnissen (Memorieren, biblische Geschichte, Einsicht), in Realien (Geographie und Geschichte), im Zeichnen und in Französisch. Mittelschulmeister Kern, der 1893 in den Ruhestand tritt, schrieb selbst wie gestochen und stellt hohe Ansprüche in diesem Fach.

1896
Die Schule wird zweizügig (Klassen 4 - 7). 1900 wird sie dreizügig (Klasse 5 - 8).

1910
Französisch wird Pflichtfremdsprache. Später ersetzt Englisch das Fach Französisch.

1928
Unterschiedliche Parteiinteressen führen landesweit fast zu einer Abschaffung der Mittelschule, die als Standesschule diffamiert ist. Um wirklich allen Schülerinnen den Schulbesuch zu ermöglichen, gibt es in Crailsheim „Freistellen“ bzw. eine Unterstützung durch die Schülerwohlfahrtspflege. Das Schulgeld beträgt 30 Goldmark (= 7kg Butter oder 14kg Rindfleisch oder eine halbe Tonen Kartoffeln). Bürgermeister Fröhlich setzt sich vehement für den Erhalt der Crailsheimer Mädchenmittelschule ein. Es erfolgt die Einführung des 9. Schuljahres.

1930
Die Schülerzahl wird erstmals dreistellig.

1941
Es erfolgt die Einführung des 10. Schuljahres. Mittelschüler/innen aus Gebieten, die durch Luftangriffe gefährdet sind, werden nach Crailsheim evakuiert. Die Hauptschule wurde eingeführt (für Jungen und Mädchen) und an die Mittelschule angegliedert. Aus der Mädchenmittelschule ist eine gemischte Schule geworden.

1945
Nach Kriegsende legen die Bürgermeisterämter einen Bericht über die Schulgebäude, Lehrer und Schüler vor. Die Leonhard-Sachs-Schule wird bis auf 4 große Schulräume (etwa 340 qm) durch eine Pionier-Kompanie belegt. In den oberen Räumen befinden sich noch vom Landratsamt beschlagnahmte Gegenstände aus dem Fliegerhorst. Mittelschuldirektor Andrassy (1946 - 1950) kümmert sich um den Wiederaufbau der Volks- und Mittelschule, doch die Kriegsfolgen fordern ihren Tribut: Kein Schulraum, keine Lehrer, aber 6 Klassen, die auf den Unterricht warten.

Folgende Lehrer/innen unterrichten: Karl Birkenmaier, Wilhelm Hanke, Wilhelm Kleider, Paul Stirmlinger, Fr. Hammerbacher, Ernst Mattern, Paul Hager, Willy Spiegel, Karl Dietrich, Marie Bauer, Luise Weiß, Elisabeth Schmitt, Rösle Deeg, Julie Pöhler, Marie Gause, Lusie Reiber, Helmut Essich, Irmgard Hummel, Wilhelm Renk, Rosa Renk und Elise Zeiss.

Einige ehemalige Lehrer befinden sich in Kriegsgefangenschaft oder werden interniert. Da die Hauptschule fälschlich als eine vom Nationalsozialismus geschaffene Schulform angesehen war, wurde sie aufgelöst und ihre Klassen kamen zur Mittelschule.

1945
Schulbeginn für alle Schulpflichtigen in Crailsheim vom 6. bis zum 14. Lebensjahr. Immer mehr Jungen besuchen im Laufe der nächsten Jahre die Mittelschule. Dr. Emil Deeg ist neuer Mittelschulrektor und war später Schulamtsdirektor.

1964/72
Eine wichtige Neuerung war die Einführung der zentralen Abschlussprüfung für alle Mittelschulen sowie die Umbenennung in Realschule. Die Mittelschule Crailsheim ändert ihren Namen im Jahre 1967 in Realschule. 1964 regt Mittelschulrektor Eugen Fuchs (1960 - 1972) den Neubau einer Mittelschule an. 1966 beschloss der Gemeinderat unter OB Zundel den Bau einer Mittelschule, ursprünglich zwischen Beuerlbacher Straße und Volksfestplatz. 1971 ist Baubeginn. 1972 übernahm Friedrich Ille die Position des Schulleiters und leitet die Realschule bis 1991.

1974
Umzug in das heutige Schulgebäude. Später platzt sie jedoch wieder aus allen Nähten. Mitte der 70er Jahre besuchen 1153 Schüler/innen, 34 Klassen. Fachräume wurden in Klassenzimmer umgewandelt, auch Wanderklassen waren im Haus unterwegs.

1984
Lehrplanrevision mit der Einführung eines vierten Kernfaches

1991
Die Schulleiterstelle wird durch Hermann Heller besetzt.

2002
Gerlinde Litak wird neue Schulleiterin der RaK.

2007/08
Beginn der Renovierungsarbeiten an der RaK. Die 10er Klassen werden zeitweise in Containern, die auf dem hinteren Pausenhof aufgestellt sind, unterrichtet. Nachdem 2007 die Böden und Decken erneuert wurden, beginnt 2008 die Renovierung vom 3. Stockwerk aus. Die Schule erhält neue Fenster und eine neue Fassade.

2010
Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2010/11 sind die Renovierungsarbeiten abgeschlossen und die RaK erstrahlt in neuem Glanz. Nicht nur das Gebäude wurde verändert, auch im Kollegium tut sich einiges. So begrüßen wir Frau Dittmann, Frau Gollowitsch, Frau Urban-Baier, Frau Täuber und Herrn Schwenger als neue Kollegen. Zudem startet Frau Stuber mit der Schulsozialarbeit an der RaK.

2011
Frau Boger und Frau Obermaier kommen neu ins Kollegium hinzu.

2012 / 2013
Unser Kollegium setzt sich in diesem Schuljahr aus insgesamt 51 Lehrer/innen – einschließlich der kirchlichen Lehrkräfte – zusammen. Zum Ende des letzten Schuljahres verabschiedeten wir H. Nabakowski, H. Wassmer, H. Sefrin, Fr. Wittern und H. Wolfarth. Unsere Lehramtsanwärter Fr. Herrmann, Fr. Eder und H. Weihbrecht setzen ihre Ausbildung an der RaK fort. Folgende neue Kolleginnen und Kollegen durften wir an unserer Schule begrüßen: H. Kern, Fr. Hoffmann-Meyer, H. Houlis, H. Langohr, Fr. Schäffer und H. Schnell. Für ihre Arbeit wünschen wir ihnen viel Freude und Erfolg. Fr. Boger befindet sich im Mutterschutz und H. Hellenschmidt ist mit einem – wegen Rekonvaleszenz reduzierten Lehrauftrag - zurückgekehrt. Fr. Wörrlein hat geheiratet und heißt jetzt Reichert. Herr Kern wird neuer Konrektor der Realschule am Karlsberg

2013 / 2014
Herr Kern wird neuer Rektor der Realschule am Karlsberg. Großer personeller Umbruch im Kollegium.

2014 / 2015
Wir begrüßen 7 neue Kollegen/innen im Kollegium: Fr. Boy, Fr. Deeg, Fr. Erkisa-Klittich, Fr. Hofmann, Fr. Tänzer, Fr. Walter und Hr. Zechel. Für ihre Arbeit an der RaK wünschen wir ihnen viel Freude und Erfolg. Fr. Schäffer hat geheiratet und heißt nun Moll.