Corona Infos: Realschule am Karlsberg

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Informationen zum Schulstart im Jahr 2021

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Rückkehr ins verlassene Land

Es ist der 4. Mai 2020 und ich steige aus meinem Auto auf dem Lehrerparkplatz an der Realschule am Karlsberg. Seelisch und moralisch habe ich mich am Wochenende auf den Trubel und die Lautstärke im Schulhaus eingestellt und fühle mich nun bereit, dem pulsierenden Schulleben entgegenzutreten. Als ich das Schulgelände betrete, fällt mir Vogelgezwitscher auf. Sonderbar, ist mir eigentlich vorher noch nie aufgefallen. Und dann sehe ich den Schulhof vor mir – gähnend leer, alles still. Fehlt nur noch der obligatorische Steppenläufer-Ball, der in Westernfilmen durchs Bild kugelt. Am Horizont des Schulhofes stehen vier Gestalten. Ich hoffe, dass es keine Zugräuberbande ist und versuche zu erspähen, wer da durch die Schulhofprärie stapft.

Aber aus dreierlei Gründen kann ich sie nicht erkennen:

  1. Sie laufen mit großem Abstand zu mir und mit großem Abstand zwischen sich Richtung Haupteingang. (Meine Sehkraft ist nicht mehr die beste.)
  2. Alle vier sind mit Masken vermummt. (Meine Zugräuber-Vermutung scheint doch zutreffend zu sein.)
  3. Die kleinen Ausschnitte ihrer Gesichter, die nicht von den Masken verdeckt sind, scheinen mir nach sieben Wochen Schulpause nicht mehr bekannt zu sein. Das liegt daran, dass ich meinen Unterricht in dieser Zeit via Online-Videokonferenz erteilt habe. In diesem Videokonferenzprogramm wird – auch wenn man in einem Chat mit 30 Schülerinnen und Schülern ist – immer nur eine Person angezeigt und zwar diejenige, die zuletzt gesprochen hat. Dies war dann meistens eine Person, die ihre Kamera ausgeschaltet hatte. Als Folge habe ich viele Stunden zu diesem schwarzen Viereck auf meinem Monitor gesprochen und wild gestikuliert, in der Hoffnung, dass am anderen Ende doch jemand anwesend ist.

Ich entscheide mich schnell in den Haupteingang zu huschen, einfach um sicherzugehen. Der Haupteingang ist sperrangelweit geöffnet. Alle Türen stehen auf. Auch im Lehrerzimmer herrscht gespenstische Stille. Zwei einsame Personen winken mir aus den hintersten Ecken zu. Ich überlege gerade, ob ich mein Fernrohr zücke, um zu sehen, welche einsamen Cowboys hier noch gestrandet sind, entscheide mich aber doch dagegen und gehe in den Unterrichtsraum.

Und endlich bietet sich mir ein (fast) gewohntes Bild: 14 Schülerinnen und Schüler sitzen – jetzt ohne Maske und eindeutig identifizierbaren Gesichtern – an ihren Tischen und warten etwas verunsichert auf den Start des ersten Schultages nach dem Shutdown. Sie mussten sich ihren Weg zum Unterrichtsraum über die Feuertreppe an der Ostseite unseres Schulhauses bahnen. Ihre Reise war mit Sicherheit auch abenteuerlich.

Ich freue mich sehr, dass mich jetzt 14 bekannte Gesichter – mit jeweils 1,5 Metern Abstand – erwartungsvoll ansehen. „Gut!“, denke ich mir „dann wollen wir unseren Zug mal wieder ins Rollen bringen“, und begrüße die gesamte Mannschaft mit Freude.

Als ich nach diesem Tag das Schulhaus verlasse, fällt mir wieder der sperrangelweite Haupteingang auf und jetzt verstehe ich dieses Bild: Es ist ein Zeichen an euch Schüler: Wir sind wieder für euch da und freuen uns, wenn ihr alle – Klasse für Klasse – zurückkehrt, weil es ohne euch einfach langweilig ist. Bleibt alle gesund, bleibt am Ball, nehmt den Online-Unterricht ernst, zeigt, dass ihr Verantwortung für euch übernehmen könnt.

Wir freuen uns auf euch.

Eure Lehrer

Sie benötigen Hilfe? Team der Schulpsychologischen Beratungsstelle ist weiterhin erreichbar

Während der landesweiten Schulschließung können die Schulpsychologischen Beratungsstellen weiterhin per Telefon oder E-Mail kontaktiert werden.

Das Team der SchulpsychologInnen unterstützt alle am Schulleben Beteiligten Personen: Schüler und ihre Bezugspersonen, Lehrkräfte, Schulleitungen, Schulaufsicht sowie weitere Personen im Kontext Schule.

Sie bieten zu jeder psychologischen Frage im schulischen Bereich Hilfe zur Selbsthilfe an, d.h. sie unterstützen die Ratsuchenden bei der Lösung ihrer Probleme. Alle Beratungsgespräche unterliegen der Schweigepflicht und sind kostenfrei.

Ist im Kontext einer telefonischen Beratung ein persönliches Gespräch an der Schulpsychologischen Beratungsstelle angezeigt, so wird dies voraussichtlich mit Beginn des Unterrichtsbetriebes möglich sein.

Die für Ihre Landkreise zuständigen Schulpsychologischen Beratungsstellen Künzelsau und Tauberbischofsheim sind montags bis donnerstags von 9 - 15 Uhr und freitags von 9 -13 Uhr erreichbar:

 

Schulpsychologische Beratungsstelle Künzelsau

Landkreise Schwäbisch Hall und Hohenloheland

Telefon: Telefonnummer: 07940 - 93079 40

E-Mail: poststelle.spbs-kuen(@)zsl-rs-gd.kv.bwl.de

 

Ihr Team der Schulpsychologischen Beratungsstellen Künzelsau und Tauberbischofsheim

Renate Schwarzmeier