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An der Realschule am Karlsberg konnten die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen auch in diesem Jahr wieder das Programm „Rechtsstaat macht Schule“ erleben und einen spannenden Einblick in die Arbeit von Polizei und Justiz gewinnen. Das Projekt, umgesetzt von Lehrerin Natalie Wagner, fand an vier Vormittagen mit allen vier achten Klassen statt.
Die Jugendlichen lernten zunächst die Aufgaben und Tätigkeiten der Polizei kennen und erfuhren, wie Ermittlungen ablaufen und welche rechtlichen Grundlagen dabei gelten. Anschließend wurden die gesammelten Informationen anhand anschaulicher Fallbeispiele – unter anderem zu Diebstahl, Körperverletzung und dem Missbrauch von Bildrechten – vertieft. Die Möglichkeit gezielte Fragen an Polizei und Justiz stellen zu können, wurde seitens der Schülerinnen und Schüler gut angenommen, da die Praxiserfahrungen der Referentinnen und Referenten großes Interesse weckten. Den Höhepunkt bildete eine nachgestellte Gerichtsverhandlung, bei der die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv Rollen übernahmen und so hautnah erlebten, wie Entscheidungen im Rechtsstaat getroffen werden. Die Leitung des Rollenspiels übernahmen Vertreterinnen der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Amtsgerichts Crailsheim, sodass der Ablauf der nachgespielten Verhandlung für die Schülerinnen und Schüler sehr authentisch war.
Ein besonderes Highlight steht im Juli an: Im Rahmen der Woche der Justiz des Landgerichts Ellwangen in Kooperation mit der Landesgartenschau „Wir bringen Ellwangen an die Jagst“ sollen am 15. und 28. Juli die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a mit ihrer Klassenlehrerin Cathrin Ohr die gespielte Gerichtsverhandlung auf dem Gartenschaugelände durchführen. So wird das Projekt nicht nur an der Schule, sondern auch öffentlich erlebbar.
„Rechtsstaat macht Schule“ zeigt den Jugendlichen eindrücklich, wie wichtig Gesetze sind, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte zusammenarbeiten und stärkt so das Vertrauen in unseren Rechtsstaat.



